Landesaktionsplan Nordrhein-Westfalen
Landesaktionsplan Nordrhein-Westfalen © Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Der NRW-Aktionsplan stellt die Ziele, Themenfelder und Handlungsschwerpunkte im Rahmen der UN-Dekade in Nordrhein-Westfalen dar und zeigt Maßnahmen und Projekte zu deren Umsetzung und Weiterentwicklung auf. Darüber hinaus werden der internationale Rahmen und die nationalen Aktivitäten als Grundlagen und Ausgangssituation beschrieben.
Er bildet die Grundlage für die Erarbeitung von Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen, die das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in Kindertagesstätten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen verbreiten. Schulen und außerschulische Bildungsträger sollen bei der Beratung und Entwicklung von Projekten, Profilen und Programmen unterstützt werden. Der Aktionsplan soll mit allen Partnern der bildungsrelevanten Bereiche in Nordrhein-Westfalen, insbesondere über einen dynamischen Maßnahmenkatalog, während der Dekade fortentwickelt werden.
Der NRW-Aktionsplan orientiert sich am Nationalen Aktionsplan für Deutschland. Er gibt vier strategische Ziele als Leitlinie bis zum Ende der UN-Dekade im Jahr 2014 vor. Zunächst geht es um die Verankerung, Bündelung und Weiterentwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen sowie den Transfer guter Praxis in die Breite. Für ebenfalls wichtig erachtet wird die Vernetzung der Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie die Verbesserung ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Schließlich soll stärker in internationalen Zusammenhängen gedacht und gehandelt werden.
Diese Ziele sollen in den fünf Bildungsbereichen
- außerschulische Bildung/Umweltbildung,
- Schule, auch im Hinblick auf Ganztagsschulen und Ganztagsangebote,
- Bildung im frühen Kindesalter,
- berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Familienbildung, Politische Bildung und
- Hochschule und Innovation
erarbeitet werden.
Quer zu den fünf zentralen Bildungsbereichen liegen aus nordrhein-westfälischer Sicht insbesondere die Bereiche Globales Lernen, Interkulturelles Lernen, Intergeneratives Lernen und Nachhaltigkeit lernen in den Regionen, die ebenfalls berücksichtigt werden.
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