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Brot für die Welt

BildanfangLogo Brot für die Welt, © Brot für die WeltBildende

"Brot für die Welt" ist ein Hilfswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland und wurde 1959 ins Leben gerufen. In jährlich über 1000 Projekten in Afrika, Asien,  Lateinamerika und Osteuropa unterstützt es Partnerorganisationen dabei, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Unter dem Leitmotiv "Den Armen Gerechtigkeit" tritt "Brot für die Welt" für die Rechte der Benachteiligten und Ausgegrenzten in der globalisierten Welt ein. Eine nachhaltige Entwicklung zu fördern ist dabei ein zentrales Anliegen der Organisation. Unter anderem hat sie gemeinsam mit dem Evangelische Entwicklungsdienst und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Studie  "Zukunftsfähigkeit Deutschland in einer globalisierten Welt" initiiert. Auf Grundlage dieser Studie des Wuppertal Instituts haben  die Organisationen eine breite gesellschaftliche Debatte angestoßen, wie nachhaltige Entwicklung aussehen kann.

Ausgezeichnete Bildungsarbeit

Das Bildungsprogramm zur Studie ist eine der Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Arbeitsmappen, Magazine, Filme und eine interaktive Ausstellung beschäftigen sich mit zukunftsfähiger Entwicklung und der Frage, wie wir die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten und Armut mindern.

Programm für Studierende

Das Studienbegleitprogramm STUBE, das "Brot für die Welt" koordiniert und maßgeblich mitfinanziert, hat die Deutsche UNESCO-Kommission als Offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Es richtet sich an junge Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die in Deutschland studieren. Sie können an entwicklungspolitischen Seminaren und Akademien teilnehmen sowie Praktika absolvieren. In einem von der EU-kofinanzierten Projekt  werden zudem  die Studierenden zu Multiplikator(inn)en ausgebildet, die in ihren Heimatländern ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung schaffen können.

Weitere Bildungsangebote

"Brot für die Welt" organisiert Veranstaltungen und Seminare, oft mit Expertinnen aus Experten aus seinen Partnerländern, erstellt Bildungsmaterialien und schreibt Wettbewerbe aus, organisiert Schulaktionen und Jugendkampagnen. Nachhaltige Entwicklung, Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Welternährung sind dabei Themenschwerpunkte. Mit der Kampagne "Niemand isst für sich allein" informiert "Brot für die Welt" über die Zusammenhänge zwischen unseren Konsumgewohnheiten und dem Hunger in der Welt und setzt sich für ein Wirtschafts- und Handelsmodell ein, das das Recht auf Nahrung weltweit respektiert. Die Organisation ist auch Mitglied des Runden Tisches der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

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Programm STUBE


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