Programm Transfer-21
Transfer-21 ist das Nachfolge-Projekt des BLK-Programms “21“ – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung der Bund-Länder-Kommission (BLK). Von 2004 bis 2008 erreichte es zehn Prozent der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland, bildete Multiplikatoren aus und erarbeitete Materialien, um Bildung für nachhaltige Entwicklung in der schulischen Praxis zu verankern.
Der Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin koordinierte das Programm.
Die BLK hatte das Vorgänger-Programm “21“ 1999 ins Leben gerufen, um modellhafte Konzepte im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für die schulische Praxis zu entwickeln und zu erproben. Es lief fünf Jahre und wurde von Bund und Ländern mit insgesamt 13 Millionen Euro gefördert. 15 Bundesländer mit insgesamt über 200 Schulen waren beteiligt.
Transfer-21 weitete die Aktivitäten aus und erreichte zehn Prozent der allgemeinbildenden Schulen in 14 Bundesländern. Eingebunden waren Schulen aller Schulformen. Mit Fördermitteln in Höhe von zehn Millionen Euro gelang es, deutschlandweit rund 80 Multiplikatoren auszubilden, die jetzt BNE-Projekte und Inhalte in Schulen anbieten.
Transfer-21 bietet auch nach seinem Abschluss im Jahr 2008:
• Materialien (Werkstattmaterialien, Filme, Infoboxen, Planungshilfen, Anregungen, Berichte und Evaluationen von bereits praktizierten Projekten),
• Beratung und Fortbildung durch Multiplikatoren, die über eine zweijährige Qualifizierung, Erfahrung und ein großes Netzwerk verfügen,
• Koordinierungsstelle und Projektleiter von Transfer vermitteln Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und ermöglichen den Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen.
Weiterhin wurden durch Transfer-21 Strukturen geschaffen, die Arbeiten zum Thema BNE in den Bundesländern auch nach dem Ende des Programms ermöglichen.
Transfer-21 ist durch seine ehemalige Geschäftsführerin am Runden Tisch der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vertreten. Sabine Preußer ist außerdem Mitglied der AG Schule der UN-Dekade.
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