BNE-Portal: Förderung von Kultur und Nachhaltigkeit startet

Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zu zusätzlichen Informationen






Förderung von Kultur und Nachhaltigkeit startet

22.04.10

BildanfangÜber Lebenskunst - Call For Future© ÜberLebenskunstBildende

Die Kulturstiftung des Bundes und das Haus der Kulturen der Welt haben am 21. April ein zweijähriges Förderprogramm mit dem Titel "Über Lebenskunst" gestartet. Projekte in Berlin, die Nachhaltigkeit und Kultur verbinden, können sich um Gelder aus dem Programm bewerben.

Die Förderer suchen Initiativen, die eine neue ökologische Lebenskunst in und für Berlin mit Partnern aus aller Welt realisieren. Ob Nachbarschaftsgärten, Stadtimkereien, Carrotmobs, Wikiwoods oder ähnliche Projekte - alle können sich bis zum 24.5. bewerben.

Kulturwandel auf allen Ebenen

Auf die Gewinner warten ideelle und finanzielle Projektförderung. Bis zu 20.000 Euro gehen an die ausgezeichneten Projekte. Kuratorin Paula Marie Hildebrandt: "Was wir brauchen, ist ein fundamentaler Kulturwandel auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Der Aufruf zur Bewerbung ist ein Versuch, die Vielfalt künstlerischer Projekte und sozialer Initiativen aufzuzeigen, die bereits täglich neue Formen einer Über-Lebenskunst erproben, und zugleich ein Appell an alle, die in und für Berlin etwas anders machen wollen." Bislang gehören zur Jury Ole von Uexküll, Executive Director der Right Livelihood Foundation (Alternativer Nobelpreis) aus Stockholm, der Londoner Stadt- und Kreativitätsforscher Charles Landry sowie Daniel Boese vom Berliner Stadtmagazin zitty.

Themenfestival und Lebenskunst an Schulen

Im Rahmen des Themenfestivals Über Lebenskunst im Haus der Kulturen der Welt laden ausgewählte Initiativen des Programms im Sommer 2011 zum Erfahren und Erproben neuer Denk- und Handlungsräume ein. Ab September 2010 gibt es ein neu entwickeltes Programm mit dem Institut Futur der Freien Universität Berlin. Kunst- und Kulturschaffende lernen, wie sie eine zukunftsfähige Lebenskunst mit Kindern und Jugendlichen an Schulen einüben können.


Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zum Seitenanfang