Preise für Klimaschutz im Sportverein
30.08.10
Quelle: DOSB
© DOSBBildende
Sportvereine, die sich für den Klimaschutz engagieren, können bei einem neuen Wettbewerb des Deutschen Olympischen Sportbundes insgesamt 20.000 Euro gewinnen. Preise gibt es für Projekte, die Energie sparen, Umweltbildung anbieten oder klimafreundliche Sportveranstaltungen und Mobilität fördern.
Mitmachen können alle Sportvereine unter dem Dach des DOSB. Bewerbungsschluss ist der 1. November. Die Projekte müssen bereits abgeschlossen sein und sich dem Klimaschutz widmen. Dabei kann es beispielsweise um den Aufbau von Solaranlagen, die Organisation von Fahrgemeinschaften oder die Buchung von Bio-Catering gehen. Aber auch Vereine, die Recyclingpapier nutzen, Ökostrom beziehen oder einen CO2-Ausgleich für Flüge ihrer Sportler durchführen, können ihre Ideen einsenden. "Der Sport kann nicht nur angesichts der zahlreichen Großveranstaltungen erheblich zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Auch die Vereine selbst können davon profitieren. Denn Klimaschutz ist ein wichtiger Imagefaktor geworden", sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Sein Ministerium stellt die Mittel für den Wettbewerb bereit.
Neue Ideen für den Klimaschutz
"In den mehr als 91.000 deutschen Sportvereinen lässt sich durch ein nachhaltiges Energie- und Ressourcenmanagement eine Menge für den Klimaschutz bewegen und gleichzeitig die Vereinskasse schonen. Wir freuen uns auf viele spannende Klimaschutz-Beispiele", erklärte Thomas Bach, Präsident des DOSB. Die Vereine sollen dafür Anregungen aus dem Vereinssport zusammentragen und ihre Sportler zu neuen Ideen motivieren. Auf die Gewinner wartet ein Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro, den ersten Platz belohnen die Juroren mit mindestens 5.000 Euro.
Kampagne "Klimaschutz im Sport"
Der Wettbewerb "Klimaschutz im Sportverein" ist Teil der der vom Bundesumweltministerium mit rund 270.000 Euro unterstützten Kampagne "Klimaschutz im Sport". Ziel ist es, Sportler zu motivieren, klimaschädliche Treibhausgase zu reduzieren.
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