Starke Familienprojekte nominiert
03.08.11
Bildende
Am 5. September wird der mit 50.000 Euro dotierte Karl Kübel Preis unter dem Motto "Macht uns stark – Familien lernen Zukunft" im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" verliehen.
Bundesweit hatten sich 150 Organisationen und Initiativen beworben, sechs davon hat der Stiftungsrat für den Karl Kübel Preis nominiert. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Nominiert sind Projekte, die sich beispielhaft darum bemühen, schon kleinen Kindern ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln zu vermitteln.
Die Nominierten
- Das Programm "KiFa – Kinder- und Familienbildung" ist ein Programm für Kindertagesstätten, das sich vornehmlich an sozial benachteiligte Familien richtet. Es bildet Eltern zu Multiplikatoren aus und bindet sie aktiv in den Lernprozess ihrer Kinder ein.
- Bei der Initiative "kikuna" (Kinder, Kunst und Natur) geht es hauptsächlich darum, Kindern auf kreative Weise Nachhaltigkeit näherzubringen. Im Rahmen von Werkstätten, Ateliers und mobilen Projekten für Schulen und Kitas wird ihnen nachhaltiges Verhalten in verschiedenen Formen beigebracht.
- Der "Lernort Bauernhof Hofgut Oberfeld" in Darmstadt hat sich vor allem auf die Vermittlung von nachhaltigem Konsumverhalten und Bewusstsein für gesunde Ernährung spezialisiert. Durch Ferienspiele, Projektwochen, Fortbildungen und regelmäßige Kindergruppen auf dem Bauernhof lernen Schüler, Familien und Pädagogen spielend dazu.
- Das Projekt "Prinzessinnengarten Berlin" befindet sich mitten in der Großstadt. Im Rahmen des Projekts wurde eine städtische Brachfläche in Kreuzberg zum Gemüsegarten und Treffpunkt für Jung und Alt - so sind ökologische Aspekte mit einem sozialen Projekt verbunden.
- Das Projekt "Öko-Logisch?!" der freien Grundschule Schkola vermittelt durch zahlreiche Eltern-Kind-Projekte Umweltbewusstsein. Zudem fördert es kulturelle Offenheit durch regelmäßigen Austausch mit polnischen Nachbarschulen.
- Die Aktionsgemeinschaft "Friedenswoche Minden" hat sich zum Ziel gesetzt, soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Glück für jedermann zu schaffen. Dafür hat sie ein Netzwerk aus zahlreichen Projekten und Partnern aufgebaut, das einen ganzen Stadtteil in eine große Station für Bildung für nachhaltige Entwicklung verwandelt.
Die Preisverleihung
Welche drei der sechs nominierten Projekte die Auszeichnung erhalten, wird erst bei der offiziellen Preisverleihung am 5. September in der Frankfurter Paulskirche bekanntgegeben. Zum Karl Kübel Preis gratuliert Schirmherr Professor Klaus Töpfer, Bundesminister a. D., per Videoübertragung. Auch die prominenten Botschafter des Preises, die Schauspieler Hans-Werner Meyer und Hannes Jaenicke, werden anwesend sein.
Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation, zum Seitenanfang
