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Menschenrechte beim Kakaoanbau – Studie
Autor: Friedel Hütz-Adams
Erscheinungsjahr: 2010
Bildungsbereich: Bildungsbereiche übergreifend
Lernmedium und Lernmethode: PDF Download
Verlag: Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)
©Issouf Sanogo/AFP/Getty ImagesBildende
Weltweit bauen rund 5,5 Millionen Kleinbauern Kakao an. Niedrige und unsichere Einkommen, schlechte Arbeitsbedingungen sowie Kinderarbeit sind dabei weit verbreitet. Daran haben auch zahlreiche Initiativen zum Schutz von Menschenrechten nichts geändert.
Verbände der Schokoladen- und Kakaohersteller haben im Jahr 2001 mit dem "Harkin-Engel-Protokoll" zwar eine freiwillige Vereinbarung gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit geschlossen. Die Umsetzungsfristen sind jedoch mehrfach verlängert worden und die tatsächliche Realisierung ist bis heute unklar, so die Ergebnisse der Studie. Auch Versuche der Kakao und Schokolade verarbeitenden Unternehmen, die eigene Lieferkette zu kontrollieren und gegen Missstände in den Anbauländern vorzugehen, sind bislang nicht umfassend genug.
Die Studie "Menschenrechte im Anbau von Kakao. Eine Bestandsaufnahme der Initiativen der Kakao- und Schokoladenindustrie" entstand im Rahmen des Leuchtturmvorhabens "Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Nachhaltige Entwicklung" des INEF.
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